zu Gast bei mich…


Lady´s and Gentlemen..
let me present you…
the one and only
Petra..
Sie hatte beim diesjährigen Blogjulklapp das Los gezogen, einen Eintrag in meinen Blog zu setzen…
Auch witzig..Katzenmama trifft Hundepapa ;)..
Viel Spaß damit, und schöne Feiertage..

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Ja, Tach erstmal. Nee, ich bin natürlich nicht Stumpfi, sondern mein Name ist Petra und normalerweise bin ich auf Cats World zu finden. Heute aber bin ich hier zu Gast. Warum? Na, weil ich, wie viele andere Blogger auch, beim diesjährigen Blogjulklap von Konna mitmachen. Eine tolle Sache, wenn man denn weiß worüber man schreiben soll. Ich habe mir tagelang den Kopf zerbrochen, mir Stumpfis Blog von oben bis unten durchgelesen um etwas über ihn zu erfahren. Aber – das ist gar nicht so einfach, denn Stumpfi hält sich ziemlich bedeckt. *zwinker* Ich habe aber trotzdem einiges herausgefunden. So zum Beispiel das Stumpfi und ich einen sehr ähnlichen Humor haben. Ich könnte mir vorstellen, gehörte Stumpfi zu meinem privaten Freundeskreis, so gebe es sicher immer viel zu lachen. Aber ich soll hier ja nicht über den Blogbetreiber schreiben. Ok, worüber dann? Über etwas Stumpfsinniges, damit es ins Schema passt? Oder lieber etwas Sinnvolles?

Ich habe mich für eine Geschichte entschieden, die ich vor etlichen Jahren mal im Internet gelesen habe. Sie passt so schön zur Jahreszeit und ich denke vom Ablauf her auch ein klein wenig zu diesem Blog. *augenzwinker* Der ein oder andere Leser kennt diese Geschichte vielleicht schon. Aber ich bin sicher das es dennoch einige gibt, die es noch gar nicht kennen oder sich einfach freuen die Geschichte noch einmal zu lesen. Und los gehts:
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Ein Wintermärchen

8. Dezember

Pünktlich zum Abendessen begann es zu schneien – der erste Schnee zu dieser Jahreszeit – und meine geliebte Frau und ich nahmen uns einen Drink und sahen stundenlang vom Fenster aus zu, wie immer mehr grosse, federweisse Flöckchen vom Himmel herab schwebten. Wir fühlten uns an uralte Postkarten erinnert – und es versetzte uns in eine so romantische Stimmung, als seien wir frisch vermählt. Ich LIEBE Schnee!

9. Dezember

Wir erwachten und die ganze Landschaft lag unter einer herrlich funkelnden Schicht aus Neuschnee als hätte sie jemand mit einer Wolldecke bedeckt. Welch ein herrlicher Anblick! Kann es irgendwo auf der Welt einen schöneren Ort geben? Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich jemals hatte. Zum ersten Mal seit Jahren griff ich zur Schneeschaufel und fühlte mich wieder wie ein kleines Kind. Ich legte die Zufahrt und den Gehsteig frei. Am Nachmittag kam der Schneepflug und bedeckte die Gehsteige wieder und auch die Einfahrt, also musste ich erneut die Schaufel nehmen. Welch ein Leben: einfach perfekt!

12. Dezember

Die Sonne hat allen Schnee geschmolzen. Welch eine Enttäuschung. Unser Nachbar beruhigte uns und behauptete, dass wir definitiv weisse Weihnachten bekommen werden. Weihnachten ohne Schnee, das wäre ja furchtbar! Bob sagt, dass wir so bis zum Ende des Winters so viel Schnee bekommen werden, dass wir froh sein werden, ihn wieder los zu sein. Das glaube ich kaum. Bob ist ein wirklich netter Mensch. Ich bin froh, ihn zum Nachbarn zu haben.

14. Dezember

Es schneit, es schneit, wie wunderbar! 20 cm letzte Nacht. Die Temperaturen sind auf -20 °C gesunken. Klirrende Kälte, die alles in Glitzern versetzt. Der Wind verschlägt einem den Atem, aber beim Schneeschaufeln wird mir immer schnell wieder warm. Das ist ein Leben! Der Schneepflug begrub am Nachmittag alle Wege wieder unter weissen Schneebergen. Ich hatte ja keine Ahnung, dass ich dermassen viel Schneeschippen muss, aber immerhin komme ich dadurch vielleicht wieder in Form. Ich wünschte nur, ich müsste nicht ständig so ächzen und stöhnen vor Anstrengung.

15. Dezember

50 cm sind vorhergesagt. Ich habe mein Auto gegen einen Geländewagen mit Allrad eingetauscht. Ausserdem besorgte ich schneetaugliche Reifen für das Auto meiner Frau und 2 weitere Schneeschaufeln. Im Gefrierschrank habe ich einen Vorrat angelegt. Meine Frau wollte, dass ich ihr einen Kohleofen beschaffe, falls der Strom ausfallen sollte. Lächerlich! Wir sind doch hier nicht in Alaska!

16. Dezember

Eissturm am Morgen. Bin ausgerutscht und auf dem Arsch gelandet, als ich Salz in die Einfahrt streute. Es hat wahnsinnig weh getan. Meine Frau hat sich halbtot gelacht, das fand ich ausgesprochen fies von ihr.

17. Dezember

Immer noch Eiseskälte. Die Strassen sind zu glatt, um auch nur einen Schritt darauf wagen zu können. 5 Stunden lang hatten wir keinen Strom. Ich musste einige Decken aufstapeln, um mich warm zu halten. Es bleibt mir nichts übrig, als meine Frau anzusehen und zu versuchen, ruhig zu bleiben. Ich vermute, ich hätte diesen Kohleofen doch kaufen sollen, aber ich werde den Teufel tun, das zuzugeben. Ich hasse es, wenn sie Recht hat. Ich kann kaum glauben, dass ich tatsächlich im eigenen Wohnzimmer erfrieren werde.

20. Dezember

Der Strom ist wieder da, aber letzte Nacht es gab weitere 30 cm von dieser verfluchten weissen Masse. Schippen war angesagt. Hat den ganzen Tag gedauert. Zweimal kam dieser verdammte Schneepflug vorbei. Habe versucht, ein Nachbarskind zu finden, das das Schaufeln übernimmt, aber alle sind ja viiiiiel zu beschäftigt mit Eishockeyspielen. Pah, alles gelogen. Habe den einzigen Maschinenpark in der ganzen Gegend angerufen und nach einer Schneefräse gefragt – ausverkauft. Angeblich kommt die nächste Lieferung erst im März. Lüge, alles Lüge. Bob sagt, ich muss Schnee schippen, sonst schickt mir die Stadt Leute, die es auf meine Kosten machen. Der lügt sich auch was in den Bart.

22. Dezember

Bob hatte Recht mit Weihnachten. Heute fielen wieder 30 cm von dem weissen Scheisszeug. Und es ist so kalt, dass das ganze aller Wahrscheinlichkeit nach bis August liegen bleibt. Ich habe 45 Minuten gebraucht, um mich zum Schneeschaufeln warm genug einzupacken – und dann musste ich pinkeln. Als ich mich endlich wieder aus den Klamotten geschält, gepinkelt und mich wieder angezogen hatte, war ich viel zu kaputt, um eine Schaufel anzupacken. Habe versucht, Bob für den Rest des Winters anzuheuern, weil der einen Pflug an seinem LKW hat. Er behauptet, selbst genug zu tun zu haben, aber der lügt mir was vor.

23. Dezember

Heute waren es nur 5 cm, und ausserdem sind die Temperaturen schon auf 0 °C geklettert. Meine Frau meinte, ich solle heute früh die Front des Hauses weihnachtlich dekorieren. Die spinnt doch. Warum hat sie mir das nicht letzten Monat gesagt?! Sie behauptet zwar, sie hätte das sehr wohl getan, aber die lügt doch, wenn sie den Mund aufmacht.

24. Dezember

20 cm. Der Schneepflug hatte den Schnee so verdichtet, dass mir die Schaufel durchgebrochen ist. Ich dachte, ich infarkte. Wenn ich jemals diesen Scheisskerl erwische, der den Schneepflug fährt, dann zieh ich ihn eigenhändig durch den Schnee, und zwar an seinen Eiern. Ich weiss genau, dass er an der Ecke lauert, bis ich fertig bin mit der Schipperei, und dann düst er los mit 180 Sachen und befördert den ganzen Schnee wieder dahin, wo ich ihn eben erst weggeschippt habe. Meine Frau wollte tatsächlich, dass ich heute mit ihr Weihnachtslieder singe und die Geschenke öffne. Als ob ich nicht genug damit zu tun habe, diesen gottverdammten Schneepflug abzupassen.

25. Dezember

Frohe Weihnachten! Vergangene Nacht sind wieder 50 cm von diesem *[/@~~~}*@}[{-Zeug gefallen. Eingeschneit. Wenn ich nur an die Schaufelei denke, krieg ich die Krise. Mein Gott, wie ich Schnee hasse! Dann kam der Schneepflug-Fahrer und bat um eine Anerkennung für seine Dienste; ich habe ihm mit der Schaufel eins übergezogen. Meine Frau behauptet, ich hätte schon einen schlechten Ruf. Die hat sie doch nicht alle. Wenn ich auch nur noch einmal was von “Wonderful World” höre, bring’ ich sie um.

26. Dezember

Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt bin ich nur in diese Gegend gezogen? Das ist alles auf IHREM Mist gewachsen. Sie geht mir echt auf die Nerven.

27. Dezember

Temperatursturz: – 30 °C. Die Wasserohre sind eingefroren.

28. Dezember

Erwärmung auf -5 °C.Immer noch eingeschneit. Die Alte treibt mich zum Wahnsinn!!

29. Dezember

25 cm Neuschnee. Bob sagt, ich soll das Dach freilegen, sonst bricht es ein. Das ist doch nun wirklich das blödeste, was ich je gehört habe. Für wie blöd hält der mich eigentlich?!

30. Dezember

Das Dach ist eingebrochen. Der Fahrer des Schneepflugs verklagt mich auf 1 Million Dollar Schadenersatz. Die Frau ist wieder zu ihrer Mutter gezogen. Es sind weitere 20 cm vorhergesagt.

31. Dezember

Habe das, was vom Haus noch übrig war, in ein Lagerfeuer verwandelt. Von nun an gibt es kein Schaufeln mehr.

8. Januar

Ich fühle mich gut. Und ich liebe diese kleinen weißen Pillen, die sie mir ständig geben. Alle sind so nett! Aber warum bin ich eigentlich ans Bett gefesselt?

(Verfasser unbekannt)

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~ von mick - 23. Dezember 2009.

8 Antworten to “zu Gast bei mich…”

  1. *gröhl* Sagen sie nicht, dass Stumpfi das Bild zu Verfügung gestellt hat!

  2. Das ist ja eine herrliche Schnee-Geschichte!! *gröhl* und das Engelein, ganz allerliebst! Schöne Feiertage und liebe Grüße
    Barbara

  3. Die Geschichte ist ja ma nett.
    Und dieses Engelchen *lach* … herzallerliebst.
    Euch schöne Feiertage und packt Euch warm ein. So ein Schneeschaufeln ohne Klamotten gibt Schnupfen.

  4. Wenn ich mal eins bewundere, dann ist das Kreativität. :-D

    *thumps up*

  5. @ Schuschan..Natürlich bin ich das selber..ich bin der Geist der Weihnacht, der dir deine Auffahrt frei schippt..;).. und ich seh doch toll aus..oder meinst du ich müsste an meinen Fügelchen etwas abspecken.. ;)

  6. Dreh dich mal um dann können wir weiter reden *lach*.

  7. [...] schrieb “Ohne Titel” bei Stumpfi. Mart schrieb “Ohne Titel” bei Fuchsi. Anke schrieb “Ein [...]

  8. [...] schrieb “Ohne Titel” bei Stumpfi. Mart schrieb “Ohne Titel” bei Fuchsi. Anke schrieb “Ein [...]

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