Big Bang…
Große Fragen…
Was war vor dem Urknall?
Was tat Gott, bevor er Himmel und Erde schuf? Er machte die Hölle für diejenigen, die solche Fragen stellen. Schrieb Augustinus. Die Physiker schreckt das nicht. Die offizielle Version lautet zwar: Es gibt kein »vor dem Urknall«, denn auch die Zeit ist erst mit dem Big Bang entstanden. Wenn Kosmologen unter sich sind, spekulieren sie aber munter über die Zeit vor dem Urknall.
Anzeige
Das Urknallmodell, so viel ist richtig, steht auf einem soliden Fundament. Astronomen beobachten, dass sich die Galaxien rasend schnell voneinander entfernen. Daraus schließen sie, dass alle Materie einst in einem unheimlich dichten Punkt konzentriert war. Um die allererste Sekunde zu beschreiben, braucht man aber eine Theorie, die Relativitäts- und Quantentheorie vereint: die Weltformel. Sie könnte auch einen Hinweis darauf geben, was vor dem Urknall war. Der beste Kandidat, die Stringtheorie, ist zwar noch lange nicht fertig, trotzdem haben die Kosmologen sie schon einmal auf den Beginn des Universums angewendet. Die Ergebnisse:
1. Das zyklische Universum (Big Bounce)
Kurz vor dem Urknall driftete unsere Welt durch ein höherdimensionales Universum – laut Stringtheorie hat das Universum bis zu elf Dimensionen. Eine zweite Welt driftete ebenfalls durch diesen Hyperraum. Beide Welten begannen sich anzuziehen und – Whammmm!!! – stießen kurzzeitig zusammen. Das ist der Big Bounce (großer Rückprall). Dann dehnte sich unser Weltall wieder aus. Nach einigen Trillionen Jahren wird die Materie extrem verdünnt sein, der nächste Zusammenstoß mit der Parallelwelt steht bevor, und alles beginnt von vorne. »Eine Kollision hat ein Davor und ein Danach«, sagt Paul Steinhardt von der Princeton University, einer der Urheber des Modells. »So kommen wir von der Idee weg, dass der Urknall der Anfang sein musste.«
2. Das Multiversum
Vor einigen Jahren dämmerte den Stringtheoretikern, dass ihre Theorie nicht nur eine, sondern unendlich viele Lösungen hat. Vielleicht, so spekulieren einige prominente Physiker, beschreibt ja jede dieser Lösungen ein real existierendes Universum in einem gigantischen Multiversum. Unser Universum wäre nur eines von vielen, neue Universen entstünden wie Bläschen in einem Schaumbad. Die Antwort auf die Frage, was vor dem Urknall war, würde dann lauten: andere Universen anderswo.
Bislang sind beide Szenarien nicht mehr als kühne Spekulationen. Um sie zu erhärten, müsste erstens die Stringtheorie weiter fortgeschritten sein. Zweitens braucht es empirische Belege. In einem zyklischen Universum hätte zum Beispiel die schwache Mikrowellenstrahlung – das Echo des Urknalls – andere Eigenschaften als im herkömmlichen Big-Bang-Universum. Moderne Satellitenteleskope könnten den Unterschied in den nächsten Jahren vielleicht nachweisen.
Die Idee vom Multiversum scheint dagegen prinzipiell nicht überprüfbar zu sein, deshalb ist der Widerstand groß. Der Nobelpreisträger David Gross nennt das Multiversum eine »gefährliche Idee«, Paul Steinhardt fürchtet: »Die Wissenschaft käme zu einem deprimierenden Ende.«

So..
und nun mal ehrlich..
Die haben alle keine leise Ahnung was war..
Ne Zeit vor dem Urknall musset ja auch geben.
Denn wie sachte Opa Stumpfi immer..
Von nix kommt nix..
Und nu erklär ich das mal in 2 Lösungen..
Lösung 1:
Lösung 2 und damit auch aus meinen Augen die wahrscheinlichste:





Losgelöst von deinem Beitrag hätte ich mir unter der “Stringtheorie” ja etwas völlig anderes vorgestellt:)
Chapeau, Micha endlich verstehe sogar ich die neuesten Erkenntnisse zum Thema “Wo kommen wir her, wo gehen wir hin”
@ Oenschi..tja .. was soll ich sagen..es war und ist wie immer alles für´n Arsch..
obwohl..die Stringtheorie wäre auch anders gedeutet mal was positives
Was vor dem Urknall war, entzieht sich nach der klassischen Theorie leider jeglicher Beweisbarkeit, da sich das Universum im Zustand einer Singularität befunden hätte, d.h. es war auf einen Punkt ohne räumliche Ausdehnung konzentriert, es gab weder Raum noch Zeit und noch viel weniger hatten physikalischen Gesetze irgendwelche Gültigkeit.
Infolgedessen wären alle Spekulationen was davor war…naja…halt nicht mehr als Spekulationen.
Ich persönlich glaube, dass das die Expansion des Universums irgendwann infolge seiner eigenen Masse zum Stillstand kommt und sich der Prozess umkehrt.
Da sich im Zentrum der Galaxien superschwere Schwarze Löcher befinden, werden diese zuerst die Galaxien schlucken und anschließend sich gegenseitig, so dass am Ende nur ein mega-mega-megaschweres Schwarzes Loch übrigbleibt, dass den Raum dermaßen krümmt, dass wiederum eine Singularität entsteht.
Und der Kreis hat sich geschlossen.
@ Buck..ich hatte gestern so nen tollen Beitrag in TV gesehen über das gesamte Thema..was die einem da anboten, war echt nur ein Haufen wild durcheinandergeworfener Theorien, so wie..hauptsache man sagt was..
)
Dimensionsverschiebungen, Plattentheorie wo ein Universum in andere knallt usw usw usw…aber was wirklich vorher war, da glaub ich gibt es nichts logisch erklärbares..
Wer weiß..als Kind war ich immer der Ansicht, das wir sowas wie das Abbild der Elemente sind, und nur ein winzig kleiner Teil wie zum Beispiel ein Molekül im Hosenknopf von einem grösseren Wesen.. (was aber bei mir nie grün war
Genauso hab ich mir das auch mit der Zeit vorgestellt..was wir als Zeit definieren, zum Beispiel die Brenndauer einer Sonne, ist vielleicht nur so lang nach unserem Ermessen wie der Zündfunke eines Zippos..
Ist ja ganz witzig da drüber zu senieren, aber im Endeffekt wirst nur Malle inne Rübe dabei..
Live long and prosper
Müssig drüber nachzudenken. Sicher war alles ein dicker Klumpen, den einer weggekickt hat. Aber wo kam der her?
Im Grunde egal. Nen neuen Knall werden wir nicht mitbekommen und der alte ist mir sowas von hupe …
*oberflächlichbin*