das Buch das niemand lesen kann…


Das Voynich-Manuskript:
Das Buch das niemand lesen kann…(auch die Merle nicht :P )

Seit fast 100 Jahren versuchen Experten und Hobby-Forscher, ein handgeschriebenes Buch zu enträtseln, das in einer unbekannten Schrift verfasst ist…

Die Fakten sind schnell erzählt. Das Voynich-Manuskript ist ein 246 Seiten starkes, handgeschriebenes Buch, das neben zahlreichen Bildern etwa 170 000 Schriftzeichen enthält. Das Besondere daran: Die verwendete Schrift ist gänzlich unbekannt und taucht nach heutigem Kenntnisstand nirgendwo sonst auf. Daher kann bisher niemand das Buch lesen. Das Alter der Schrift wird meist auf etwa 500 Jahre geschätzt, sofern es sich um keine Fälschung handelt. Leider lässt der jetzige Besitzer – die Beinecke-Bibliothek der US-Universität Yale – keine Altersbestimmung mit physikalischen oder chemischen Methoden zu.

Einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass das Voynich-Manuskript in einer gewöhnlichen Sprache, jedoch mit unbekannten Buchstaben verfasst ist. So gibt es zwischen 15 und 25 unterschiedliche Buchstaben (in vielen Fällen ist nicht eindeutig zu erkennen, ob es sich um gleiche oder unterschiedliche Symbole handelt). Die Buchstabenhäufigkeit ist zwar aus dem gleichen Grund nicht eindeutig zu ermitteln, lässt sich jedoch ebenfalls mit europäischen Sprachen in Einklang bringen. Auch die durchschnittliche Wortlänge, die zwischen vier und fünf Buchstaben liegt, wirkt vertraut. Gleiches gilt für den Informationsgehalt (Entropie), der sich aus der Komprimierbarkeit ergibt. Mit derartigen Überlegungen lassen sich sowohl für Griechisch als auch für Latein als Ursprungssprache Argumente finden. Andere europäische und sogar einige außereuropäische Sprachen haben ebenfalls statistische Eigenschaften mit dem Voynich-Text gemein. Schade nur, dass sich bei diesen Betrachtungen keine bestimmte Sprache herauskristallisiert.

Mit keiner europäischen Sprache stimmt dagegen überein, dass es im Voynich-Manuskript keine Wörter mit zwei Buchstaben gibt und dass kein Wort länger als zehn Zeichen ist. Seltsam auch, dass manche Wörter bis zu fünfmal hintereinander stehen. Ähnliche Wörter, die sich nur in einzelnen Buchstaben unterscheiden, wiederholen sich sogar noch häufiger. Die Verteilung der Buchstaben innerhalb eines Worts entspricht ebenfalls nicht bekannten Mustern. Über den gesamten Text gesehen, tauchen außerdem viel weniger wiederkehrende Wörter auf, als dies zu erwarten wäre. Solche Argumente machen deutlich, dass es sich beim Voynich-Text – entgegen dem ersten Anschein – mit hoher Wahrscheinlichkeit doch nicht um eine einfache Buchstabenersetzung handelt.

Na dann werde ich mich mal mit der Übersetzung beschäftigen…hab ja Zeit im Moment..und ich tippe mal, das ist bestimmt nur ein oller Porno mit den ersten Auflagen der Was-ist-Was Reihe und ner Beilage eines mittelalterlichen Yps-Comics…

;)

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~ von mick - 29. März 2011.

4 Antworten to “das Buch das niemand lesen kann…”

  1. Interessant, interessant!

    Ich habe da eine Theorie:
    Dieses Buch hat kein Mensch verfasst, sondern es stammt aus den Klauen eines Lebewesens, das nicht unserer Welt entstammt..
    Und die Zeichnungen erinnern doch sehr an einen Gemüsegarten. Die Zeichnung mit den Menschen da weist darauf hin, dass man Experimente mit ihnen gemacht hat..

    Da staunen Sie, nicht wahr?

    *grins*

  2. Zeichnungen und Schrift erinnern mich stark an die “Myst”-Reihe (-> PC-Adventures).
    Vielleicht stecken Spieleentwickler dahinter ;-)

  3. MYST.. ja genau ;o)

  4. Hihi..schön wenn man sich über sowas irgendwelche Gedanken zusammenspinnt…

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